1. Das "Haus 2019", das Bürogebäude des Umweltbundesamtes in Berlin-Marienfeld, erfüllt die Anforderungen der europäischen Gebäuderichtlinie für das Jahr 2019 schon heute. Auf der Bau in München wurde daher am 19. Januar 2015 die Zertifizierungsurkunde überreicht. Es ist das erste Bundesgebäude, das mit den anspruchsvollen Vorgaben des ‚Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude‘ (BNB) von Beginn an geplant und bewertet wurde. Der gesamte Rohbau, einschließlich der Fassade, ist aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gefertigt. Zudem versorgt sich das Gebäude komplett selbst mit Energie.

  2. Am 19. Januar 2013 beschlossen in Genf 140 Staaten eine Konvention zum besseren Schutz gegen Quecksilbervergiftungen. Die fünfte Verhandlungsrunde der Delegationen aus 140 Ländern brachte den Durchbruch nach einwöchigen Gesprächen und Streitereien über Ausgleichszahlungen. Die Delegationen einigten sich in Genf auf das erste bindende Abkommen zur Einschränkung der Herstellung und des Einsatzes des gesundheits- und umweltschädlichen Metalls Quecksilber. Das teilte das Schweizer Außenministerium am 19. Januar 2013 mit. Die Schweiz hatte gemeinsam mit Norwegen die Verhandlungen schon vor einem Jahrzehnt angestoßen.

  3. US-Präsident Obama lehnte am 18. Januar 2012 den Antrag auf das umstrittene Keystone XL Pipeline-Projekt der kanadischen Firma TransCanada ab. Die geplante 2.700 Kilometer lange Leitung, die von den Ölvorkommen in der kanadischen Provinz Alberta bis zu den Raffinerien im US-Bundesstaat Texas führen soll, stößt bei Umweltschützern auf starke Kritik.

  4. Das EU-Parlament stimmte am 19. Januar 2012 in Straßburg mit großer Mehrheit für die Neufassung der Richtlinie Waste Electrical and Electronic Equipment (WEEE).

  5. Dem Kompromissentwurf der EU-Verordnung zum Inverkehrbringen und zur Verwendung von Biozid-Produkten stimmten die ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten am 23.11.2011 zu. Mit der Plenarabstimmung in zweiter Lesung wurde der Verordnungsvorschlag vom EU-Parlament am 19.01.2012 verabschiedet. Nach Abstimmung im Umweltrat findet die Verordnung ab September 2013 Anwendung.

  6. Aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik können jetzt TV-Geräte, DVD-Rekorder und Blu-Ray und DVD-Player sowie kompakte HiFi-Anlagen mit dem Blauen Engel gekennzeichnet werden. Die Anforderungen des Blauen Engel an TV-Geräte sind an das Europäische Umweltzeichen angelehnt, sie sind jedoch ambitionierter. So liegt der maximal zulässige Stromverbrauch bei 160 Watt. Auch bei DVD-Rekordern (mit und ohne Festplatte) und -Playern sowie Blu-ray Disk-Playern (DVD-Abspielgeräte mit hoher Speicherkapazität, verbesserter Bildqualität, verschiedenen Tonformaten) ist der Stromverbrauch das zentrale Vergabekriterium. Der Blaue Engel für kompakte HiFi-Anlagen erfordert zudem eine nicht deaktivierbare automatische Abschaltfunktion spätestens nach 15-minütiger Nicht-Nutzung und die Möglichkeit der vollständigen Netztrennung. In der Küche setzt der Blaue Engel für immer mehr Geräte Maßstäbe. Dunstabzugshauben mit dem Blauen Engel müssen geräuscharm und demontagegerecht konstruiert sein. Außerdem müssen Ersatzteile langfristig vorhanden sein. Auch energiesparende elektrische Backöfen für den Hausgebrauch können jetzt mit dem Blauen Engel gekennzeichnet werden.

  7. Zum ersten Mal verlieh das Emirat Abu Dhabi auf dem "World Energy Future Summit 2009" den mit 1,5 Millionen Dollar dotierten "Zayed Future Energy"-Preis. Dipal Chandra Barua aus Bangladesch wurde für seine Initiative "Grameen Shakti" ausgezeichnet, die bereits mehr als 200.000 kleine Solaranlagen für die Stromversorgung von zwei Millionen Bauern in Bangladesch aufgebaut hat. Organisiert von dem staatlichen Energieunternehmen Masdar soll der neu gestiftete Preis von nun an jährlich für bahnbrechende Leistungen auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien verliehen werden.

  8. Im Südpazifik hindert die Rainbow Warrior die Treibnetzflotten Japans und Taiwans daran, ihre kilometerlangen "Todeswände" auszulegen. Im Sommer verkündet Japan das Ende der Treibnetzfischerei im Südpazifik.