1. Die Europäische Kommission gab die Gewinner des Preises der Europäischen Mobilitätswoche und des Preises für Pläne für eine nachhaltige Mobilitätsplanung für das Jahr 2012 bekannt gegeben. Die EU-Kommissare überreichten den Städten ihre Auszeichnungen auf einer gemeinsamen Preisverleihung am 6. März in Brüssel, Belgien. Der Gewinner des Preises der Europäischen Mobilitätswoche 2012, Zagreb (Kroatien), erhielt die Auszeichnung für ihre gut organisierte Kampagne zur Förderung der Mobilitätswoche, für eine starke Verknüpfung mit dem Motto des Jahres 2012 und 62 separate Aktivitäten, an denen sich mehr als 150 000 Bürger beteiligten. Aberdeens Plan für eine nachhaltige Mobilität in der Stadt umfasst soziale Ziele, Integrations-, Sicherheits-, Umwelt- und Wirtschaftsaspekte und legt den Schwerpunkt auf die Nachhaltigkeit des Verkehrs. Der Plan wurde in enger Zusammenarbeit mit Bürgern und Interessengruppen ausgearbeitet und setzt sich aus offenen Workshops, Erhebungen, einer Werbekampagne und einem innovativen Präsenzkonzept für soziale Medien/das Internet zusammen.

  2. Der unter moldawischer Flagge fahrene Frachter Nikolay Bauman ist mit 2.700 Tonnen Gips, dreieinhalb Tonnen Diesel und einer halben Tonne Öl an Bord am 6. März 2013 im Schwarzen Meer gesunken. Der Frachter war unterwegs von der Türkei ins südukrainische Cherson, als er zwei Kilometer von der Küste entfernt leckschlug. Nach der Schiffshavarie bedroht ein fünf Quadratkilometer großer Ölteppich auf dem Schwarzen Meer ein Umweltschutzgebiet nahe des ukrainischen Donaudeltas. Das entspricht etwa der dreifachen Größe der Nordsee-Insel Helgoland.

  3. Der Bundesrat hat die Neuregelung der Kfz-Steuer abschließend gebilligt. Damit tritt sie zum 1. Juli 2009 in Kraft. Bei Neufahrzeugen entscheidet dann vor allem der Ausstoß von Kohlendioxid über die Höhe der Steuer, nicht mehr die Hubraumgröße.

  4. Der Amazonas-Regenwald hat in der extremen Trockenperiode des Jahres 2005 erstmals mehr Kohlendioxid an die Atmosphäre abgegeben, als er in Form von Biomasse binden konnte. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam um Oliver Phillips von der University of Leeds im Fachmagazin Science. Während der außergewöhnlichen Dürre 2005 entließ der Amazonas-Wald drei Milliarden Tonnen CO2, während der Wald in normalen Jahren zwei Milliarden Tonnen absorbiert. So gelangten fünf Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich in die Atmosphäre, das überschreitet die Jahresemissionen von Japan und die Europäische Union zusammen.

  5. Die Kanalfähre "Herald of free Enterprise" kentert vor Zeebrügge. Mitgeführte Fahrzeuge sind z.T. mit gefährlichen Gütern beladen, die die Nordsee vergiften. Es gibt 193 Tote.

  6. Bei Tests stellte sich heraus, dass das gesamte Hochdruck - Notkühlsystem nicht einsatzfähig war. Das Auftreten eines kleinen Lecks im primären Kühlkreislauf hätte in dieser Situation mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Kernschmelze geführt. (Quelle: Greenpeace)

  7. Das Europäische Diplom für geschützte Gebiete ist eine Auszeichnung des Europarates, die seit 1965 vergeben wird. Es ist ein Gütezeichen für Schutzgebiete, die wegen ihres ökologischen, wissenschaftlichen, kulturellen und touristischen Wertes von besonderer europäischer Bedeutung sind. Nach einem strengen Prüfungsverfahren verleiht der Europarat das Diplom für die Dauer von fünf Jahren. Das Diplom kann bei Einhaltung der damit verbundenen Auflagen jeweils um weitere fünf Jahre verlängert werden. Als erste Gebiete wurden der Naturpark Carmague in Frankreich, der Nationalpark Peak District in England und das Naturreservat Hohes Venn in Belgien mit Europäischen Dilpom für geschützte Gebiete im Jahre 1966 ausgezeichnet.