1. Am 22. August 2017 starb Tony de Brum, der ehemalige Außenminister der Republik der Marshall Inseln nach langer Krankheit. Als Außenminister der Marshall-Inseln, der er mehrfach war, zuletzt von 2014 bis 2016, kämpfte Tony de Brum für das Überleben des kleinen Inselstaates im Pazifik, der vom Klimawandel besonders betroffen ist. Auf dem Klimagipfel in Paris 2015 gelang es ihm, eine "Koalition der Ehrgeizigen" zu schmieden – ein Bündnis gegen all die Bremser und Zauderer, an denen die internationale Klimadiplomatie bis dahin zu oft gescheitert war. Dass die Staatengemeinschaft sich in Paris auf das erste völkerrechtlich verbindliche Klimaschutzabkommen verständigt hat, ist nicht zuletzt das Verdienst von Tony de Brum. Dafür wurde er 2015 mit dem alternativen Nobelpreis der Right Livelihood Foundation ausgezeichnet.

  2. Am 16. August 2017 wurde der bekannteste Elefantenschützer Tansanias Wayne Lotter in Dar es Salaam erschossen. Der Südafrikaner war 2016 durch den Dokumentarfilm: „Das Elfenbein-Komplott“ berühmt geworden. Lotter war Mitbegründer und Chef der Organisation PAMS Foundation. PAMS Foundation unterstützt seit 2009 Regierungen und Dorfgemeinschaften beim Kampf gegen Elefantenwilderei. Die Organisation unterstützt und finanziert die National and Transnational Serious Crimes Investigation Unit (NTSCIU) sowie die nationale Naturschutzbehörde in Tansania. Lotter hatte in den vergangenen Wochen zahlreiche Todesdrohungen erhalten. Er wurde auf dem Weg vom Flughafen ins Hotel im Taxi erschossen.

  3. Der 21. Mai ist ab sofort der offizielle europäische Tag „Natura 2000“. EU-Umweltkommissar Karmenu Vella hat dazu am 15. Mai 2017 gemeinsam mit Vertretern des Europäischen Parlaments, des Ausschusses der Regionen und der maltesischen EU-Ratspräsidentschaft eine Erklärung unterzeichnet. Ab 2017 wird dieser Tag alljährlich überall in Europa begangen. Natura 2000 ist ein umfassendes Netz aus Gebieten in der EU, mit dem alle wichtigen Lebensräume und gefährdete Arten geschützt werden sollen. Den Rahmen dafür bilden die beiden Naturschutzrichtlinien der EU: die Vogelschutzrichtlinie und Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie.

  4. Das letzten Wochenende im August widmen Fledermausschützer weltweit den Fledermäusen. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen finden an diesem Wochenende statt. Mit der Aktion soll auf die Bedrohung der Tiere aufmerksam gemacht werden. Ausgerufen wird die Internationale Fledermausnacht seit 1997 von EUROBATS, dem in Bonn angesiedelten Sekretariat des „Abkommens zum Erhalt der Europäischen Fledermauspopulationen“. In Deutschland liegt die Organisation beim NABU. Vom 28. bis zum 29. August 2016 fand die 20. Internationale Fledermausnacht statt.

  5. Am 26. Juli 2016 fand der erste Internationale Tag zur Erhaltung des Ökosystems Mangroven statt. In der Proklamation des Internationalen Tages der UNESCO im Jahr 2015 wird die Bedeutung von Mangroven als "einzigartiges, besonderes und anfälliges Ökosystem" unterstrichen und die Bedeutung von Mangroven u.a. für die Ernährungssicherheit, den Küstenschutz und die Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels hervorgehoben.

  6. Der „World Fish Migration Day“ (WFMD) will weltweit auf die Probleme von Fischen auf ihren Wanderungen aufmerksam machen. Viele Fischarten sind auf freifließdende Gewässer angewiesen um ihre angestammten Laichplätze zu erreichen, neue Gewässerabschnitte zu besiedeln oder im jahreszeitlichen Verlauf den Standplatz zu wechseln. Der WFMD wird alle zwei Jahre am dritten Samstag im Mai gefeiert.

  7. Am 6. August 2015 in einem vom Vatikan veröffentlichten Schreiben kündigte Papst Franziskus die Einführung eines jährlichen Gebetstags für die Schöpfung an. Er soll weltweit am 1. September begangen werden. Der Papst greift damit eine orthodoxe Idee auf. Bereits bei der Pressekonferenz zur Präsentation von "Laudato si" hatte Metropolit Johannes Zizioulas im Vatikan die Beteiligung der katholischen Kirche an der orthodoxen Initiative angeregt.

  8. Am 25. April wird international der Weltpinguintag begangen. Pinguine sind durch den Klimawandel bedroht. Mehrere Forschungsergebnisse zeigen zum Teil dramatische Rückgänge bei Pinguinbeständen auf. Ursache ist der klimabedingte Rückgang des Meereises, der wiederum mancherorts zu geringeren Krillbeständen geführt hat.

  9. Ins Leben gerufen wurde der Welteisbärentag bereits im Jahre 2004 durch ein Verbund von US-amerikanischen Zoos, die seitdem immer am 27. Februar ihren Tieren eine Extraportion Fleisch spendieren. Darüber hinaus wird dieser kuriose Feiertag mit ernstem Hintergrund inzwischen aber auch von zahlreichen Tier- und Umweltschutzorganisationen wie z. B. dem WWF oder Polar Bears International (PBI) dazu genutzt, um auf die Bedrohung durch den Klimawandel aufmerksam zu machen.

  10. "Better City, Better Life" – unter diesem Motto fand am 31. Oktober 2014 erstmals der World Cities Day von UN-Habitat, dem Weltsiedlungsprogramm der Vereinten Nationen, statt. Der 31. Oktober soll damit jährlich auf die Herausforderungen und Chancen der Entwicklung unserer Städte im Zeitalter der Urbanisierung hinweisen. Erster Gastgeber der Kampagne war 2014 Shanghai.

  11. Die US Umweltorganisation Ocean Conservancy ruft in jedem Jahr am dritten Samstag im September zum weltweiten Küsten-Reinigungstag, dem International Coastal Cleanup Day (ICC), auf. An diesem Tag treffen sich weltweit engagierte Naturschützer, um Küsten, Gewässer und Flussufer vom Müll zu befreien und somit einen wichtigen Beitrag zum Meeresschutz und zum Wohle der Natur zu leisten. In den vergangenen 28 Jahren hat sich der International Coastal Cleanup zur weltweit größten ehrenamtlichen Aktion für den Meeresschutz entwickelt. Allein im Jahr 2013 haben 648.015 Freiwillige in 92 Staaten mehr als 12 Millionen Pfund Müll gesammelt.

  12. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte am 20. Dezember 2013 in Genf den 3. März jeden Jahres zum World Wildlife Day. Damit solle auf den hohen Wert seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten hingewiesen werden, heißt es in einer Presseerklärung der UN. Das Datum wurde gewählt, weil die Erstunterzeichnung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) am 3. März 1973 stattfand.

  13. Am 12. August 2012 fand der erste Welt-Elefanten-Tag statt. Damit der Welt-Elefanten-Tag am 12. August nicht zum Gedenktag wird, rief der WWF dazu auf, härter gegen den internationalen illegalen Elfenbeinhandel und Wilderei vorzugehen. Auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten wird der Afrikanische Elefant als gefährdet, der Asiatische Elefant als stark gefährdet eingeordnet.

  14. Wissenschaftler vieler europäischer Länder – auch des Julius Kühn-Instituts (JKI) verfolgen die weite Verbreitung der allergieauslösenden Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia). Sie gründeten die „International Ragweed Society“ mit dem Ziel, diese Pflanze europaweit zu bekämpfen und ihre weitere Ausbreitung zu stoppen. Ab 2012 proklamierten sie jeden ersten Samstag im Sommer zum „International Ragweed Day“, an dem verstärkt zur Ambrosie informiert werden soll. Zu diesem Termin blüht die Pflanze noch nicht, ist aber bereits groß genug, um sie sicher zu erkennen und gut zu bekämpfen.

  15. Die Ökonomin Elinor Ostrom starb am 12. Juni 2012 im Alter von 78 Jahren. Ostrom war die erste und bis dahin einzige Frau, die mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft ausgezeichnet wurde. Ostrom war eine renommierte Wissenschaftlerin im Bereich der Umweltökonomie. International bekannt wurde sie vor allem mit ihrem Buch Governing the Commons: The Evolution of Institutions for Collective Action (1990), in dem sie sich mit Problemen kollektiven Handelns bei knappen natürlichen Ressourcen, die gemeinschaftlich genutzt werden (Allmenden), beschäftigt.

  16. Die Organisation für Afrikanische Einheit in Addis Abeba beschloss 2012 den 3. März den Afrikanischen Umwelttag in Verbindung mit einem Wangari Maathai Gedenktag zu feiern.

  17. Seit 2011 ist der 3. Juli der internationale "Plastic bag free day" - der Tag des Plastiktüten-Verzichts. Diese globale Kampagne wird von Zero Waste Europa, GAIA und Fundació Prevenció de Residus i Consum organisiert.

  18. Am 15. Juni wird der Global Wind Day gefeiert. An diesem internationalen Aktionstag wird auf Bedeutung der Windenergie im Rahmen der regenerativen Energieerzeugung aufmerksam gemacht. Weltweit finden in über 20 Ländern Veranstaltungen und Aktionen statt. Im Jahr 2009 fand der erste World Wind Day statt. Initatiator ist die European Wind Energy Association (EWEA) in Kooperation mit the Global Wind Energy Council (GWEC).

  19. Der erste "Europäische Klima-Teach-In-Tag" fand am 5.Juni 2009 statt. Er wurde vom Forschungs- und Transferzentrum "Applications of Life Sciences" der Universität für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) als Teil des "Internationalen Klimawandel-Informationsprogramms" (ICCIP) unter der Leitung der HAW Hamburg durchgeführt. Partner der Veranstaltung sind die Europäische Kommission, die Europäische Weltraumorganisation, die Europäische Umweltagentur, der Weltklimarat (ICCP), die UNESCO, das Umweltprogramm der UN, die Weltorganisation für Meteorologie uvm. Das Ziel des Europäischen Klima-Teach-In-Tags ist durch die virtuelle, zielgruppengerechte Bereitstellung wissenschaftlicher Information einen wichtigen Beitrag zu leisten, die Diskussion über den Klimawandel an Schulen und Hochschulen in ganz Europa zu fördern.

  20. Der erste Rettet-die-Frösche-Tag fand am 28. April 2009 statt. Die Aktionen werden von SAVE THE FROGS! koordiniert, einer gemeinnützigen Organisation Amerikas, die sich der Erhaltung der Amphibien widmet und die von Dr. Kerry Kriger gegründet wurde.

  21. Den 20. Oktober ernannte ein Bündnis aus dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Alleenschutzgemeinschaft (ASG), der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SdW) und der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße zum ersten Tag der Allee. Zu diesem Datum sollen künftig jährlich Gemeinden und Städte in Deutschland aufgefordert werden, Alleebäume zu pflanzen. Das Bündnis kürte zudem die „Allee des Jahres“. Alleen sind nicht nur schützenswerte kulturelle Monumente. Sie leisten auch einen unschätzbaren Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz. Sie sind Heimat vieler zum Teil auch gefährdeter Tierarten, sie verbinden ihre Lebensräume und filtern Schadstoffe aus der Luft. Auch das Bundesumweltministerium unterstützt den Alleenschutz und hat mit der Kampagnenwebseite ein Forum für Alleen-Fans eingerichtet.

  22. Jedes Jahr am 20. Mai wird der „Europäische Tag der Meere“ feierlich begangen. Der Tag soll die entscheidende Rolle der Ozeane und Meere hervorheben und dazu beitragen, die zur See gehörenden Sektoren besser sichtbar zu machen und ihre Bedeutung für unser tägliches Leben stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rufen.

  23. 2002 wurde zum ersten Mal in Österreich der „Tag der Sonne“ durchgeführt. In den folgenden Jahren wurde das Konzept auf die Schweiz und Deutschland übertragen. Seitdem findet der „Tag der Sonne“ in der Schweiz und die „Woche der Sonne“ in Deutschland jährlich statt. Seit 2008 werden die Aktionstage für mehr Solarenergie europaweit durchgeführt. Am 16. und 17. Mai 2008 wurden über 4000 Veranstaltungen rund um die Sonnerenergie veranstaltet. Ziel ist es, die Impulse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auch an die anderen europäischen Länder weiterzugeben.

  24. Seit 30 Jahren steht der Blaue Engel für anspruchsvollen Umweltschutz. Er ist ein wichtiges Instrument, um die Klima- und Ressourcenschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Sein Erfolg und sein Wert liegen in seiner hohen Glaubwürdigkeit und Orientierungsfunktion für Verbraucherinnen und Verbraucher. Fast 80% der Bürgerinnen und Bürger kennen den Blauen Engel und orientieren sich im täglichen Einkauf am Umweltzeichen.

  25. Der Welttag des Rangers wird jedes Jahr am 31. Juli seit dem Jahr 2007 gefeiert. An diesem Tag wird den Rangern gedacht, die bei ihrem Einsatz zum Schutz der Natur verletzt oder getötet wurden.

  26. Der Weltzugvogeltag ist eine globale, jährlich stattfindende Kampagne zum weltweiten Schutz von Zugvögeln und ihrer Lebensräume. Organisiert wird er vom Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel(AEWA)in Zusammenarbeit mit dem Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (CMS).Beide sind internationale Abkommen, die durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) verwaltet werden. Der erste Weltzugvogeltag fand vom 8. bis 9. April 2006 statt. Der Weltzugvogeltag wird jährlich am zweiten Wochenende im Mai begangen.

  27. 11. November 2005: Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD wird das Grüne Band erstmalig als Nationales Naturerbe eingestuft. Die damit erfolgte Sicherung dieser Flächen für den Naturschutz ist von großer Bedeutung in Hinblick auf den Erhalt und die Entwicklung des Grünen Bandes als Teil des länderübergreifenden Biotopverbunds. Die inzwischen beschlossene Flächenübertragung erhält neuen Schwung und 2007 in der Nationalen Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt der Bundesregierung (NBS) als Leuchtturmprojekt hervorgehoben.

  28. Der ersze Europäische Tag der Agro-Biodiversität fand im Jahr 2005 statt. Die Idee des Europäischen Tages der Agro-Biodiversität (EAD)besteht darin, am gleichen Tag europaweit medienwirksam die breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Erhaltung der genetischen Vielfalt bei Nutztieren und Kulturpflanzen aufmerksam zu machen. Der EAD soll mit einer positiven Meldung Werbung für alte und bedrohte Rassen und Sorten und deren Erhaltung machen und die Dringlichkeit der Erhaltung für die Zukunft betonen. Der EAD findet alljährlich am 29. September (St.Michaels Tag) statt.

  29. Künstler aus San Francisco riefen den Park(ing) Day 2005 ins Leben. Seitdem findet er jeweils am dritten Freitag im September statt. Ziel ist, gegen die massive Platzverschwendung durch Parkflächen für Autos in den Städten zu protestieren. 2015 fanden nach Angaben der Organisatoren über 1.000 dieser "Kunstprojekte" auf allen Kontinenten statt.

  30. Am 29. Juni 2004 wurde der "Internationale Donau-Tag" anlässlich des 10. Jahrestages der Unterzeichnung des Donauschutzübereinkommens am 29. Juni 1994 zum ersten Mal veranstaltet. Seitd

  31. Der seit 2004 durchgeführte bundesweite Aktionstag Nachhaltiges Waschen findet jährlich am 10. Mai statt und ist aus dem FORUM WASCHEN hervorgegangen. Im FORUM sind eine Vielzahl von Interessengruppen vertreten, die sich aktiv mit dem Thema Waschen und Reinigen und den damit verbundenen Belastungen für die Umwelt und für den Verbraucher selbst befassen. Der Aktionstag soll zu einer Intensivierung des Dialogs mit dem Verbraucher über sein Waschverhalten führen.

  32. It was the UN General Assembly who designated 11 December, from 2003 onwards, as International Mountain Day. This decision results from the success of the UN International Year of Mountains in 2002, which increased global awareness of the importance of mountains.

  33. Um auf die gefährdeten Bestände von Schweinswalen in der Ostsee hinzuweisen, haben das UN-Umweltprogramm (UNEP) und das Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee, des Nordostatlantiks und der Irischen See (ASCOBANS) den "Internationalen Tag des Ostsee Schweinswals" ins Leben gerufen. Seit 2003 wird jedes Jahr der dritte Sonntag im Mai von Schulen, Museen und verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGOs) des Ostseeraumes mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten gefeiert.

  34. In 2002, the International Union of Soil Sciences (IUSS) made a resolution to propose the 5th of December as the World Soil Day. The World Soil Day will be used to advocate the use and need of soils for human survival and its sustainable management.

  35. Eingeführt wurde der Aktionstag erstmalig am 6. Oktober 2002 im Jahr der Geowissenschaften mit dem Ziel einer interessierten Öffentlichkeit Einblicke in die Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde und der Entstehung des Lebens zu vermitteln. Aufgrund des positiven Interesses findet seitdem der Tag des Geotops jeweils am 3. Sonntag im Monat September statt. Verantwortlich für das Konzept sind die Fachsektion GeoTop in der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, die Akademie der Geowissenschaften zu Hannover und die Paläontologische Gesellschaft. Schirmherr ist die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung. Der Tag des Geotops wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der UNESCO unterstützt. Schirmherr ist die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung. Der Tag des Geotops wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der UNESCO unterstützt.Der Aktionstag wird von der Fachsektion GEOTOP der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG), gemeinsam mit der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover (AGH) und der Paläontologischen Gesellschaft (PG) organisiert.

  36. Die Welttoilettenorganisation, unterstützt von den Vereinten Nationen, hat am 19. November 2001 erstmals den Welttoilettentag ausgerufen. Dieser Aktionstag soll auf das weiterhin existierende Problem der nicht ausreichend hygienischer Sanitäreinrichtungen für mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung aufmerksam machen.

  37. Am 5. November 2001 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 6. November eines jeden Jahres zum Internationalen Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten (RES 56/4). Dieser Tag soll der Weltöffentlichkeit immer wieder die ökologischen Begleiterscheinungen von Krieg und bewaffnetem Konflikte bewusst machen. Beide beeinträchtigten Ökosysteme und Naturressourcen weit über den Waffenkonflikt hinaus, ihre Schäden treten oft grenzüberschreitend auf und sie können nachfolgende Generationen schädigen.

  38. Die Vereinten Nationen haben den 22. Mai zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt erklärt, um alljährlich mit vielfältigen Aktionen weltweit daran zu erinnern, wie wichtig der Erhalt der Biologischen Vielfalt ist. Da die Konvention am 29. Dezember 1993 in Kraft trat, wurde bis in das Jahr 2000 dieses Datum als Tag der Vielfalt gefeiert. Der Zeitpunkt erwies sich aber für weltweite Aktionen als ungünstig und so verlegte man den Aktionstag ab dem Jahr 2001 auf den 22. Mai. An diesem Tag fand 1993 die offiziellen Annahme des Textes der Biodiv-Konvention statt.

  39. Im Jahr 2000 hat die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. den 12. September zum „Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft“ ausgerufen. Durch den Abbau umweltschädlicher Subventionen und die Erhöhung der Energiebesteuerung sollen günstige Bedingungen für ökologisches Handeln geschaffen sowie die Soziale Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft fortentwickelt werden.

  40. Der Welt-Schildkröten-Tag ist ein Aktionstag, der im Jahr 2000 durch die American Tortoise Rescue initiiert und von der Humane Society of the United States ausgerufen wurde. Ziel des Welt-Schildkröten-Tages ist es, auf die Gefährdung des Artenbestandes hinzuweisen und die verschiedenen Projekte bzw. Aktionen zum Schutz dieser Reptilien durch eine breite Öffentlichkeit zu unterstützen.